Die Religion, mit ihren nüchternen Werten im Kontrast zu den von ihr umgebenen Feinden: Kommerz, Konsum und Kapitalismus. Oder doch alles nur Schein? Der Ku’damm entwickelte sich schon in den frühen Tagen Berlins zur Upper Westside. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der anschließenden Teilung der Stadt unter den Siegermächten, wurde der Ku’damm durch viele (pol./wirt.) Push-Faktoren nicht nur zum Citywest, sondern eigentlich (in)offiziell zum Zentrum Berlins. Erst lange Zeit nach der Wiedervereinigung Berlins und durch die Gentrifizierung in vielen Ostbezirken der Stadt, verlagerte sich die Stadtmitte und die Entwicklung des neuen Zentrums gen Osten. Dass zwischenzeitlich wenig in den Erhalt, das Prestige des Ku’damms investiert wurde, hat diesen Eindruck der Ostverlagerung verstärkt. Doch mit dem Bau neuer Hotels und Wolkenkratzer, wurde ein starker Ausgleich zu den anderen Codebereichen (Alexanderplatz, Potsdamer Platz, Friedrichstadt, Hackesche Höfe) geschaffen. Durch die Neuaufwertung der City-West ist, wenn man so möchte, ein für europäische Städte und in der Stadtgeografie, einmaliges neues City-Netzwerk aus Alexanderplatz, Potsdamer Platz, Friedrichstadt, Hackesche Höfe und dem Zoo/Ku’damm entstanden. Ein paar Highlights der neuen Perspektiven am Ku’damm sind hier bildlich eingefangen.


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